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Mittwoch, 22.2.2012

Zwei westliche Journalisten in Syrien getötet

Zwei westliche Journalisten sind in der syrischen Stadt Homs getötet worden. Bei den Toten handelt es sich um einen Franzosen und eine Amerikanerin. Das Rote Kreuz warnt unterdessen vor einer humanitären Katastrophe.

Die Protesthochburg Homs unter Beschuss. (Keystone)

«Das Regime herrscht, als ob Syrien eine Firma wäre»

Ein syrischhes Flüchtlings-Schicksal: Da sich die humanitäre Lage in Syrien zusehends verschlimmert, fliehen immer mehr Menschen - zum Beispiel in den Norden Libanons. Eine Begegnung in Tripoli.

Beitrag aus Rendez-vous vom Mittwoch, 22.2.2012, 12.30 Uhr

Zwei ausländische Journalisten sind in der umkämpften syrischen Oppositionshochburg Homs ums Leben gekommen. Es handelt sich um eine US-Amerikanerin und einen Franzosen. Die französische Regierung den Tod.

Die Journalisten seien tödlich verletzt worden, als eine von der Armee abgefeuerte Granate in einem von der Protestbewegung eingerichteten Medienzentrum eingeschlagen sei, sagte ein Aktivist. Drei oder vier weitere ausländische Journalisten seien verletzt worden.

Humanitäre Notlage
Das Rote Kreuz (IKRK) warnt unterdessen von einer humanitären Katastrophe. Den Menschen in Syrien fehle es nicht nur an Medikamenten, auch Lebensmittel würden knapp. Deswegen fordert das IKRK kurze, tägliche Waffenruhen.

«Die gegenwärtige Situation macht eine sofortige Entscheidung nötig, die Kämpfe aus humanitären Gründen auszusetzen», erklärte der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Jakob Kellenberger, in Genf.

Über 7600 Tote
Bei der Niederschlagung der seit knapp einem Jahr andauernden Proteste gegen Präsident Bashar al-Assad wurden nach neusten Angaben über 7636 Menschen getötet. Darunter seien mehr als 5500 Zivilisten, erklärte die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Zudem seien fast 1700 Soldaten und Sicherheitskräfte sowie fast 400 Deserteure getötet worden. (fors, sda/dpa/reuters)

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